Vertretungskonzept

Vertretungskonzept der KGS Flerzheim

LehrerInnen sind aus verschiedenen Gründen ab und zu nicht im Dienst der Schule.
Diese Gründe können sein:

  • Plötzliche und kurzfristige Erkrankung (bis max. 3 Tagen)
  • Längerfristige Krankheit
  • Geplante Fortbildung
  • Abordnung zu dienstlichen Verpflichtungen für das Schulamt  (z.B. Moderatorentätigkeit, Schulleiterkonferenzen, etc.).

Eine wichtige Voraussetzung, um Unterrichtsausfall zu begrenzen, sind die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Elternschaft sowie eine verlässliche Information von Elternvertreterinnen und Elternvertretern betroffener Klassen über die vorgesehenen Maßnahmen.

Bei Unterrichtsausfall ist die Schulleiterin, Frau Prüfert, im Rahmen ihrer Aufgabenverantwortung die erste Ansprechpartnerin der Eltern. Alle Lehrkräfte unserer Schule haben großes pädagogisches Interesse daran, so wenig Unterricht wie möglich ausfallen zu lassen und den Vertretungsunterricht pädagogisch sinnvoll zu gestalten.

In diesem Fall tritt ein sog. Vertretungsplan in Kraft, dessen Eckpunkte im Folgenden beschrieben werden. Tatsächlich muss jede Vertretungsmaßnahme flexibel gehandhabt und der jeweiligen Situation angepasst werden.

Grundsätzlich wird der Vertretungsunterricht an unserer Schule wie folgt geregelt:

  • Bei einer plötzlichen kurzfristigen Erkrankung einer Kollegin werden am Benachrichtigungstag die betroffenen Klassen – wie im Stundenplan vorgesehen – mit der vollen Stundenzahl versorgt.
  • Bei kleinen Klassen legen wir diese auch – wenn pädagogisch vertretbar – für eine oder zwei Stunden zusammen.
  • Die Schulleiterin ordnet Mehrarbeit für die Lehrkräfte an.
  • Bei einer längerfristigen Erkrankung erfolgt eine Meldung an das Schulamt mit der Bitte um einen Lehrer/eine Lehrerin aus der Maßnahme „Vertretungspool“ oder „Geld statt Stellen“, so dass der Unterrichtsausfall so gering wie möglich gehalten wird. Der Vertretungslehrer informiert sich im Kollegium über die Gegebenheiten in der Klasse, damit die Fortschreibung des geregelten Unterrichts und der damit verbundenen Inhalte gewährleistet ist.
  • Wenn Vertretungsunterricht vorhersehbar ist (z.B. Klassenfahrten, Fortbildungen, etc.) stellen die Lehrerinnen, die zu vertreten sind, Aufgaben für ihre Schülerinnen und Schüler bereit, so dass die Unterrichtsinhalte kontinuierlich fortgesetzt werden.

In jedem Fall werden die Eltern der betroffenen Klassen informiert. Auch die OGS erhält jeweils neue Informationen.

Wir versuchen mit diesem Vertretungskonzept, möglichst wenige Unterrichtsstunden ausfallen zu lassen. Doch ein Ausfall lässt sich nicht immer vermeiden. Dann werden die ausgefallenen Stunden jedoch gleichmäßig auf alle Klassen verteilt. Diese Regelungen sind mit den Vertretern der Klassenpflegschaften und der Schulkonferenz abgesprochen und werden jeweils zu Beginn eines Schuljahres in den Klassenpflegschaftssitzungen erläutert.