Verkehrs- und Mobilitätserziehung

Verkehrs- und Mobilitätserziehung

Die Verkehrserziehung ist an der KGS Flerzheim, wie überall von der ersten Klasse an ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Sie erschöpft sich nicht im theoretischen Erarbeiten von Wissen und Regeln. Die Schüler trainieren in praktischen Übungen umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr. Das geschieht in Spielen und Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen im Klassenraum und auf dem Schulgelände (z.B. Rechts-, Linksorientierung, schnelles Erkennen und Reagieren auf Zeichen) Übungen zur Steigerung des Gleichgewichts und der Grobmotorik (z.B. Geschicklichkeitstraining mit dem Fahrrad) und natürlich auch beim Abgehen der Straßen in der Schulumgebung und bei gemeinsamen Fahrten mit den Schulbussen.

 

fahrradpr1ADAC-Geschicklichkeitsparcours

Einmal pro Schuljahr trainieren die Kinder aller Schuljahre auf dem Dorfplatz geschicktes Fahrradfahren. Pro Klasse steht ein Trainingstag zur Verfügung, an dem die Schülerinnen und Schüler z.B. das einhändige Fahren, das Abbiegen, das Kurven Fahren oder das Fahren über eine schiefe Ebene üben. Mit Eifer und Freude sind alle dabei.

 

 

 

Radfahrausbildung in Klasse 4

Im vierten Schuljahr stehen das Radfahrtraining und das Einüben des sicheren Verhaltens als Radfahrer im Straßenverkehr im Vordergrund des Verkehrsunterrichts. Neben dem schon oben angesprochenen Geschicklichkeitstraining üben die Schüler zunächst auf dem Schulhof, später auch im Straßenverkehr Anfahren und Anhalten, Abbiegen und Überholen u.a.
Auf unserem Schulhof lässt sich dazu eine Fahrbahn aufmalen, Straßenschilder und anderes Materialien stehen zur Verfügung. Die meisten Schüler nehmen gerne mit ihren eigenen Rädern an den Trainingsstunden teil, außerdem stehen 4 Räder im Schulkeller bereit, die vom Förderverein angeschafft bzw. von der Kreissparkasse gespendet wurden.

Wir arbeiten eng mit der Jugendverkehrsschule des Rhein- Sieg-Kreises zusammen. Regelmäßig unternimmt die Polizei mit den Kindern im ersten Schuljahr Rundgänge in der Schulumgebung und übt das Verhalten als Fußgänger an kritischen Stellen. Im 4. Schuljahr sind Übungen auf dem Schulgelände und im Straßenverkehr fest eingeplant. Die Polizei überprüft die Fahrräder der Schülerinnen und Schüler in Hinsicht auf ihre Verkehrssicherheit und führt mit Hilfe von Lehrern und Eltern die praktischen „Radfahrprüfungen“ im Verkehr durch. Der „Prüfungsweg“ wurde von der Polizei in Zusammenarbeit mit der Schule festgelegt und nach Bedarf den Gegebenheiten angepasst (z.B. Änderung der Verkehrsführung). Eine Lehrkraft ist Ansprechpartner für die Sicherheits- und Mobilitätserziehung. Sie nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil, bei der Neuerungen und Fortentwicklungen im Bereich der Verkehrssicherheit erarbeitet werden.