Übergang Grundschule – weiterführende Schule

Übergang weiterführende Schulen

Schon im Unterricht werden die Schüler auf den Wechsel zu den weiterführenden Schulen und den sich daraus ergebenden Fragen vorbereitet. Da sich viele der weiterführenden Schulen in Rheinbach befinden, wird z.B. im Fach Sachunterricht das Thema „Rheinbach früher und heute“ in der Klasse vier behandelt. Durch eine Wanderung von Flerzheim nach Rheinbach, mit anschließender Stadtführung sowie Spiel und Sport im Freizeitpark, lernen die Schüler ihren vielleicht zukünftigen Schulort gemeinsam aus der geschichtlichen und schule 14sportiven Sicht kennen.

Schon zu Beginn des 4. Grundschuljahres werden Prospekte verschiedener weiterführender Schulen verteilt, in denen auch Termine für einen „Tag der offenen Tür“ bekannt gegeben werden. Denn die Wahl der „richtigen“ Schule für das einzelne Kind beschäftigt nicht nur die Kinder, Grundschullehrerinnen/-lehrer und Eltern, sondern auch die aufnehmenden Schulen machen sich Gedanken, wie sie den Kindern den Übergang und Neuanfang erleichtern können. Auf diese Weise können Eltern und Kinder die für sie interessanten Schulen besuchen und so Einblicke in den Unterricht gewinnen.

Die nächstgelegenen weiterführenden Schulen in Rheinbach sind:

Tomburg-Realschule
Gemeinschaftshauptschule – Dederichsgraben
Städtisches Gymnasium Rheinbach
Vinzenz-Pallotti-Kolleg
St. Joseph-Gymnasium
Albert-Schweitzer-Schule – Schule für Lernbehinderte

schule 14_2Darüber hinaus kommen auch die Schulen der Stadt Meckenheim, sowie die Gesamtschule (Europaschule) in Bornheim in Frage. Unsere Schule bietet den Eltern bei der Wahl der weiterführenden Schule folgende Hilfen an:

Auf der ersten Klassenpflegschaftssitzung werden die Eltern der Viertklässler von der Schulleitung über die weiterführenden Schulen informiert. Dabei werden sie über die verschiedenen Schulformen und Schullaufbahnmöglichkeiten aufgeklärt, die ihren Kindern nach Abschluss der Klasse vier offen stehen. Im Mittelpunkt dieser Informationsveranstaltungen stehen die notwendigen Voraussetzungen, die ein Kind für den Besuch der jeweiligen Schulform erfülle muss, wie z.B. Leistungen des Schülers, Leistungsvermögen, Arbeitshaltung, Sozialverhalten, etc. Informationsmaterialien der Stadt Rheinbach werden den Eltern an die Hand gegeben.

Bei den Elternsprechtagen gegen Ende des ersten Halbjahres werden die Erziehungsberechtigten der Viertklässler in Einzelgesprächen von den Klassen- bzw. Fachlehrerinnen/lehrern im Hinblick auf die richtige Schullaufbahn beraten.

Die Versetzungskonferenz beschließt danach eine begründete Empfehlung für die Schulform, die für die weitere schulische Förderung am besten geeignet erscheint. Mit dem Halbjahreszeugnis wird diese den Eltern ausgehändigt. Bei der Anmeldung Anfang Februar müssen die Eltern diese Empfehlung bei der weiterführenden Schule vorlegen.

Nach dem Schulwechsel der Kinder findet ein regelmäßiger Kontakt zwischen der Grundschule und den weiterführenden Schulen statt (u.a. Erprobungsstufenkonferenzen). Die Grundschullehrer/innen werden zu den Konferenzen der fünften und sechsten Klassen aller Schulen eingeladen. Hier besteht die Gelegenheit, sich zum Beispiel zu Themen wie – Empfehlungen der Grundschulen, Leistungsstand der Kinder, Probleme einzelner Kinder – auszutauschen. Daneben werden auch viele didaktische und methodische Fragen geklärt, die den möglichst nahtlosen Übergang zwischen den beiden Schulformen betreffen. All diese Informationen und Rückmeldungen sind uns sehr wichtig und ergeben einen wichtigen Baustein, um unsere Arbeit zum Wohl der Kinder weiter optimieren zu können.