Neue Medien im Unterricht

Grundsätze des Medienkonzepts

„Medien sind heute schon selbstverständliche und integrierte Bestandteile der Berufs- und Alltagswirklichkeit. Sie sind nicht nur ein zusätzliches Element in unserer gesellschaftlichen Realität; sie strukturieren vielmehr als neue Instrumente und als Übermittler von Informationen und Botschaften diese Wirklichkeit zunehmend mit.“
(Bildungskommission NRW: Zukunft der Bildung – Schule der Zukunft)

Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind ebenso wie die traditionellen
Medien Hilfsmittel des Lernens und Gegenstand
des Unterrichts. Der Computer gehört heute in selbstverständlicher Weise zum Alltag sehr vieler Grundschulkinder. Er wird von ihnen zu Hause zunächst zum Spielen, aber auch zum Recherchieren, Schreiben und Rechnen benutzt. Diese Wirklichkeit kann die Grundschule nicht unbeachtet lassen. Es stellt sich daher die Frage, wie neue Medien im Unterricht eingesetzt werden können und welche neuen Medien dafür geeignet sind. Das Lernen in der Informationsgesellschaft erfordert auch Schlüsselqualifikationen wie Medienkompetenz, Sozialkompetenz und Kommunikationskompetenz.

BF1A3787Zu den Neuen Medien zählen z.B. Computer, Whiteboard, DVD, CD. Medienpädagogisch sind diese nicht anders zu betrachten als alte Medien. Wir nutzen in der Grundschule neue und „alte Medien“ (z.B. Tafel, Projektor, Videos) immer dann, wenn wir uns durch ihren Einsatz eine Qualitätssteigerung des Unterrichts erhoffen: Qualitätssteigerung des Unterrichts bedeutet Erhöhung der Qualität – nicht der Quantität – des Lernens.
Konkrete Anknüpfungspunkte zum Lernen mit neuen Medien ergeben sich in jedem Fach und an jeder Stelle im Unterricht. Lehr- und Lernformen wie offener Unterricht, projektorientierter Unterricht, selbständiges Lernen aber auch fächer- und jahrgangsübergreifender Unterricht sind Voraussetzung, um Methodenkompetenzen wie…

  • selbstständiges Recherchieren (Medienrecherche),
  • Dokumentieren von Ergebnissen,
  • Präsentieren von Ergebnissen in angemessener Form

…zu erwerben, um selbstständig und eigenverantwortlich zu eigenen Ergebnissen zu kommen und sein Lernen selbst mit zu steuern.

 

Voraussetzungen an unserer Schule

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Es befinden sich in fast jedem Klassenraum (bzw. Vorräumen) mindestens zwei leistungsfähige Computer, die mit Flachbildmonitoren mit integrierten Lautsprechern und größtenteils zusätzlich mit Kopfhörern ausgerüstet sind. Alle Computer arbeiten in einem gemeinsamen Netzwerk.

Die Wartungs- und Installationsarbeiten der gesamten Hard- und Software liegen in der Verantwortung des Schulträgers. Die Kontrolle der Websites und die Filterung bedenklicher Inhalte übernimmt eine Wächterkarte.

Um den Nutzen der Computer für die Informationsbeschaffung zu erleichtern, wurde die Kindersuchmaschinewww.blinde-kuh.de als Startseite installiert.

Soweit die personellen Ressourcen es zulassen, werden die Kinder schrittweise an den Umgang mit den fachbezogenen Tools und der Lernwerkstatt herangeführt. In Klasse 3 geht es vor allem darum, die Kinder in der Wochenplan- und Freiarbeit in Kleingruppen mit dem Schreibprogramm und den Basiskompetenzen im Bezug auf Speicherung und Ablage von Dokumenten vertraut zu machen. Die Arbeit mit Schreibprogrammen und dem Internet steht in Klasse 4 im Vordergrund, wobei vor allem der Nutzen als Informationsquelle und Kommunikationsinstrument im Vordergrund stehen.